Das Thomasevangelium direkt und umfassend erklärt

von agnus d.  /  anno domini  2001

 
 

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318 KB  Thomasevangelium.zip

 

 

 
 
 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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DAS   THOMASEVANGELIUM

 

VORWORT

 

 

Leider ist durch keinerlei Überlieferung irgend ein Jesus-Wort im Original vorhanden. Denn Jesu Muttersprache war ja Aramäisch. Von daher wird - sowie zudem auch wegen einer angeblich aufdringlichen Tendenz einiger Aussprüche - von der Wissenschaft und Kirche das Evangelium nach Thomas als sehr unzuverlässig angesehen. Und von den authentischen Weisheitsworten liegt wiederum nur eine überarbeitete Textfassung vor, als deren Heimat gemeinhin Edessa (heute Shanliurfa, Türkei) gilt. Dort sind auch noch andere Schriften entstanden, die sich auf Judas (hebräisch: der Gepriesene; arabisch: hammad, von daher Nag Hammadi mit dem Beinamen Thomas, aramäisch: der Zwilling) berufen.

Der Thomastext handelt von einem gewissermaßen chiffrierten Wissen Jesu Christi, bzw. einer unverkennbar verschlüsselten Handlungsanleitung zu einem absoluten Existenzialheil, was nun betroffen machen kann. Dagegen ergehen sich all die übrigen anderen Nag-Hammadi-Schriften in als Erkenntnis ausgegebenen, schwarmgeistigen Spekulationen über so allerlei Biblisches. Sie wirken in ihrer offensichtlichen Erkenntnislosigkeit nur noch höchst peinlich. Dass der in solch gewöhnlicher Gesellschaft befindliche Thomastext nicht die Anerkennung gefunden hat, die ihm seiner Substanz nach gebührt, ist deshalb kaum verwunderlich. Und dafür, dass er in einen solchen diffusen Topf geraten konnte, können hier wiederum nur im Dunkel bleibende, zeitgeschichtliche Verwerfungen verantwortlich sein.

Denn wer hätte je gedacht, dass die scheinbar wahllos aneinandergereihte Spruchsammlung des Evangeliums nach Thomas - ein wesentlicher Teil einstiger Worte in den Verkündigungen Jesu - den Gesalbten zum Großteil korrekt wiedergibt? Wissenschaft und Kirche hatten und haben dafür keinerlei Maßstäbe, um nun zu beurteilen, ob und inwieweit eine Autenthizität des Textes gegeben ist. Alles was sie hierbei leisten können, ist, sämtliche vorhandenen - regulären wie auch irregulären - Texte auf ihre Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen hin zu überprüfen, um dabei zu einer realen Einschätzung von Gehalt und Echtheit jenes "Evangeliums nach Thomas" zu kommen. So sehr sie sich um ein wirkliches und nicht nur vergleichendes Verständnis des Textes bemühen, das Ergebnis ist immer das gleiche: Eine tiefe Ratlosigkeit.

Worauf es aber beim Studium der Schrift ankommt, sagt der Autor dieser "geheimen Worte" gleich zu Beginn mit Vers 001. Demnach gilt es die Bedeutung dieser Jesus-Äußerungen zu verstehen, was da nun einmal nichts anderes heißen kann, als dass sie damals von Jesus zur allgemeinen Unverstehbarkeit gesprochen sowie auch nicht weiter erklärt wurden. Jedoch sind sie wohl mit dem Wissen Jesu von Judas Thomas für eine eventuell spätere Entschlüsselung bei Zeitreife aufgeschrieben worden. Wenn dem aber so ist, dann musste Jesus einen äußerst wichtigen Grund gehabt haben, weswegen er Sinn und Zusammenhang seiner Äußerungen allgemein unverständlich gehalten hatte.

Ging es vielleicht darum, dass sie nur für denjenigen bestimmt waren, der all seine Worte auf die Reihe bringen würde, weil er der ist, den Jesus erkannt hatte, und der darum umgekehrt Jesus erkennen würde ( Mt 11,27 )? Und wäre dann nicht die entschlüsselnde Darlegung des Textes sein Erkennungs- und Markenzeichen, bei einer ansonsten naturgemäßen Unauffälligkeit und Verborgenheit? Wie auch in den kanonischen bzw. den kirchlichen Evangelien ersichtlich ist, verhält sich Jesus selbst seinen Schülern oder Jüngern gegenüber niemals klartextlich, sondern bleibt immer nur unter Verwendung von Gleichnissen sinnbildlich. Denn sein umfangreiches Wissen um die Grundlagen von Sein und Nichtsein, von Welt und All, sollte letzten Endes grundsätzlich allein für denjenigen bestimmt sein, der mit Jesus in einer personalen Verbundenheit gleicher Identität stehen würde. Weil ohne diese Vorinformation jenem Partner keine zutreffende Selbst- und Weltorientierung möglich wäre.

"Wer es fassen kann, der fasse es! Wer Ohren zu hören hat, der soll hören!" Wer da nicht mithalten kann, der soll auf der Strecke bleiben. Das war und ist Jesu unerbittliches Auswahlverfahren bei Publikum und Geschichte für den nullpunktuellen Vater als dem Siegelbrecher für das volle Daseinsverständnis, mit darum auch keinerlei Zugeständnissen an die allgemein Unwürdigen ( Offb 5,6  5,9  5,12  13,8   oder www.agnusdei.50g.com ). Das folgt zudem noch aus Jesu privaten Sonderauslegungen seiner öffentlichen Verkündigungen, die keinesfalls verständlicher ( Mk 4,34 ) waren. Außerdem kann man dies an den späteren, kanonischen Evangelien ablesen, die allesamt in sich widersprüchlich und daher rätselhaft bleiben. Sie werfen eine Unmenge an bis hierhin nicht zu beantworten gewesenen Fragen auf.

Jesu Taktik im Bestreben das universale Geheimnis Gottes zu wahren, zielte somit deutlich auf den endzeitlichen geschichtsabschließenden Vater ( z.B. Mt 13,13 + 34 + 35 ). Darüber hinaus war Jesu weitere Zurückhaltung bei der Informationsgebung auch noch dadurch bedingt, dass das, was in Abstraktheit unanschaulich ist, immer nur entsprechend geschulten Leuten mit wohlwollender Offenheit nahegebracht werden kann. Und da hatte es Jesus eben mit einer überwiegend verschlossenen und unverständigen, ungeschult-unwilligen Bildungsschicht zu tun. Sie stellte damals in Israel - abgesehen von der Kaste der Priester und Schriftgelehrten - eigentlich fast das gesamte Volk (Tho 021).

Die Kenntnis der Beweggründe Jesu mündet nun in eine neuartige und revolutionäre Theologie. Sie unterteilt das All nicht mehr in unüberwindlichem Dualismus in einen sündlosen Schöpfergott unbekannter Herkunft und eine sündige Schöpfungswelt. Gezeigt wird hier vielmehr, wie im Sinne Jesu, und der einstmals von ihm verkündeten kosmischen Einheit, alles mit allem zusammenhängt. Dann, wie sich das Sein gegenüber dem Nichts kraft seines Selbst auf Ewigkeit begründet und sichert. Und wie wiederum das universale Selbst über den Menschen im Rahmen seiner Bestandteiligkeit aus Nichts und Sein, zu sich selbst rückkoppelt, damit es eben ein mangelfreies Dasein der zeitvollendeten paradiesischen Unendlichkeit für jeden und alles geben kann. Gerade weil dieses in seiner Unendlichkeit weder Anfang noch Ende haben kann, hat es zu seinem Gegenpol ein mit Anfang und Ende in sich abgeschlossenes Dasein der brutalen Nichtigkeit, als deshalb erkennbar satanische Welt und Hölle. Es existiert als zeitweltlicher Nichts-Gegenpol zum zeitvollendeten Sein der Ewigkeit, und bildet somit die zeitliche Grundlage für alles in der Ewigkeit zeitlos, besser: zeiterfüllt, Daseiende.

Von daher versteht sich die Ewigkeit völlig zurecht als Zeiterfülltheit. Doch in einer zeitlichen Nichtigkeitswelt, wo ständig alles neu entsteht, um auch sogleich wieder zu vergehen, könnte es ohne eine Vergegenständlichung des Ganzen niemals eine Erfülltheit bzw. Vollendetheit geben. Aus diesem einsehbaren Grund ist eine geistige Vereinheitlichung der Welt innerhalb von ihr notwendig. Sie kann ausschließlich nur in der Geistseele eines dafür absolut geeigneten Menschen stattfinden. Derjenige verkörpert dann das Ganze innerhalb dieses Alls zu dessen universalem Selbst, was ergo die Vollendetheit der Zeitwelt markiert. Indem ihm damit absolut alles in die Hand gegeben sein muss, bedingt dies zugleich auch einen Kreislauf und damit die Zeit. Denn ein universales Selbst muss naturgemäß für das von ihm verkörperte Ganze zuständig sein, womit in ihm das Ende der Weltzeit ihren Anfang eingeholt hat. Von daher fallen zum Abschluss dieser Weltzeit ihr Ende mit ihrem Anfang zu einer mit dem gewordenen Selbst des Universums gegebenen überzeitlichen Schnittstelle in eins.

Wir kennen sie bereits aus dem Ende der Johannes-Offenbarung mit dem Herrn des Alpha und Omega. Oder auch vom Bibelanfang, wo sie in dem mosaischen Eden-Paradies mit Gott als dem Schöpfervater sowie Adam und Eva als quasi seinen Kindgeschöpfen besteht. Während also im Paradiesgarten Gott für das schöpferische Original steht, stehen Adam und Eva für seine Kopie. Doch sind Original und Kopie nur dadurch voneinander zu unterscheiden, wenn da zwischen ihnen eine Unterscheidbarkeit gegeben ist. Hierbei hat naturgemäß auf das Original die Vollendetheit und auf die Kopie die Unvollendetheit zu entfallen, weil sich die Kopie erst noch zum späteren Original zu wandeln hat, um dann dadurch für sich diese sich nur so begründende Vollendetheit des Originals beanspruchen zu können.

Dass nun Jesus ein solch exaktes und umfassendes Wissen über die kosmischen Belange besaß, lässt sich den kanonisch-kirchlichen sowie apokryph-thomaischen Worten ohne allzu große Schwierigkeiten entnehmen. Jesu hintergründige Mission diente verschlüsselungsgemäß allein der zeitlichen Überbrückung des nun einerseits im überzeitlichen Nullpunkt festsitzenden Vaters. Denn andererseits ist der Vater der endzeitliche Mensch, welcher sich ja für die geistseelische Vereinheitlichung des Universums selbst einzuholen hat. Naturgemäß gäbe es dazu ohne einen zeitlich vorangehenden "Selbst-Mittler" keinerlei Möglichkeit. Das war Jesu intimes Missionsziel, das er stets für sich behielt. Denn die Systematik des Daseins, mit eben dieser unglaublichen universalen Selbst- und Weltgrundlegung, kann der menschlichen Vernunft zu allen Zeiten ohne irgend eine Vermittlung und einen finalen Wissenshorizont niemals zugänglich sein. Und nur "die letzte Zeit" des modernen Wissens heutiger Zeit mit eben seinen wachsenden Internet-Möglichkeiten lässt eine abschließende Informationsweitergabe zu.

Wohl dem, der sich mit dem eingehenden Studium des Stoffs dieser "Super-Perle" als würdig erweist! Er wird seinen Lohn schon sehr bald erhalten!

 
 

ANMERKUNGEN

 

 

Herkömmliche Exegeten machten da einen großer Fehler, wenn sie meinten, dass die Thomas-Spruchsammlung allem Anschein nach keinerlei Ordnungskriterien unterläge. Ebenso wäre es fatal, sich die Sprüche der Reihe nach von 001 bis 114 einzeln vorzunehmen, um sie sich dann ohne irgend eine Rücksicht auf die thematischen Zusammenhänge und Querverbindungen in einer Art Wortklauberei erklärlich zu machen. Bei allem Respekt vor der intellektuellen Leistung und wissenschaftlichen Fleißarbeit, welche mit akademischer Bildung und enorm intuitivem Spürsinn da und dort erbracht wurde, so fehlt es doch überall erkennbar und gänzlich am spirituellen Wissen um die kosmischen Grundlagen des Daseins.

Jedoch sind sie es gerade, die Jesus hie und da in seinen Verschlüsselungen als deren Hintergrund durchblicken ließ, und die aufgrund dessen für eine durchgehend zutreffende Interpretation des sowohl kanonischen als auch thomaischen Textes unerlässlich sind. Mit solch zwingender Vorgabe sind dann auch der immer zusammenfassen müssenden Auslegung des Thomastextes insgesamt sehr enge Grenzlinien gesetzt. Im Rahmen dieser Einzäunung zeigen sich alsdann sehr deutlich die wenigen Grundsachverhalte, auf die Jesus in seinen Thomastext-Sprüchen durchgehend bezogen ist, weil sich in ihnen die zu vermittelnde Thematik annähernd vollständig abhandelt. Das heißt nun aber nicht, dass die Thomas-Sprüche vollständig überliefert wären. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind sie es nicht, denn sonst müsste ja hier nicht so häufig zur hilfsweisen Ergänzung auf die kanonischen bzw. die kirchlichen Evangelien verwiesen werden.

Der vorliegend verwendete Thomastext beruht auf mehreren einschlägig bekannten Textübersetzungen, die hier nicht weiter zu benennen sind, indem nach hiesigem Dafürhalten die für jeglichen Spruch sinnvollste Übersetzung gewählt wurde. Bei als geheim bzw. als unverstehbar ausgewiesenen Sprüchen kann eben leider auch die beste und genaueste Textübersetzung kein Licht ins Dunkel bringen. Nicht ohne Grund gab es also bis dato keinerlei akzeptable Exegese des Textes. Wie hier bereits dargelegt wurde, kommt es dabei nicht auf die sonst übliche akademische Bildung, sondern sehr viel eher auf den direkt-persönlichen Sachbezug an. Er ermöglicht erstens die Auswahl der geeignetsten Übersetzungen, und zweitens die Aufspürung von inhaltlichen Fehlern, welche da entweder bereits bei Thomas ihren Ausgang nahmen, oder aber bei den Übersetzungen von Sprache zu Sprache sich eingeschlichen hatten.

Wenn es nun dort beispielsweise heißt: "derjenige ist über die Welt hinaus", so kann damit im Hinblick auf den gesamten Kontext nur ein Weltvorstand gemeint sein, so dass dann formuliert wurde: "der steht der Welt vor", was jener an anderer Stelle ausgesprochenen Macht und Herrschaft entspricht. In der Zeitwelt von allem nicht mehr abhängig zu sein, das beinhaltet nun mal naturgemäß die Verfügungsgewalt über sie. Es genügt also nicht, jeden Spruch nur für sich allein sowie ohne komplettem Textabgleich zu übersetzen. Das war aber auch schon die einzige hier vorgenommene Korrektur. Denn weitergehende Verbesserungen erübrigten sich, da sich solche Mängel über die Exegese geraderücken ließen. Viele dieser Sprüche geben wie bei einem Kaleidoskop immer nur einen jeweils anderen Blickwinkel von ein und demselben aber doch sehr komplexen Sachverhalt wieder.

In diesem Zusammenhang ist es nicht erstaunlich, wenn der Web-Verfasser deshalb den Tod nicht schmecken muss, weil er ihn bereits im Alter von 25 Jahren hinter sich lassen konnte ( siehe z.B.  Zentralfaktum ). Spruch Tho 001 ist daher vom logischen Umkehrschluss her so zu verstehen, dass stets nur derjenige, welcher den Tod nicht schmecken muss, die Bedeutung des Textes darlegen kann. Wer sonst auch? In diesem Zusammenhang kann es einem sodann wie Schuppen von den Augen fallen, dass Jesus in allen seinen Aussagen durchweg auf das todesenthobene universale Selbst dieser Weltzeit abzielte, in dessen Vermittlungsdienst er über sein Kreuz-Schicksal bis zur abschließenden Himmelfahrt gestellt war. Denn Jesu Werk ( Joh 4,34 / 6,29 / 17,4 ) war ja bekanntlich - entsprechend seiner Bezugnahmen auf den verworfenen Eckstein ( Mt 21,42 / Mk 12,10 / Lk 20,17 ) - in das Werk des Vaters eingefügt. Und zu Jesu Werk der Glaubenserweckung an den Vater gehört eben, wie nachfolgend ausführlich gezeigt werden kann, selbstverständlich auch der Thomastext.

Das ist demzufolge die allseits verbindliche Sachlage, von der hier auszugehen war, um sich den vorliegenden Überlieferungen anspruchsgerecht nähern zu können.

 
 

HINWEISE

 

 

Der komplette Spruchtext lässt sich nun hinsichtlich seiner vom selbstlichen Standpunkt aus klar erkennbaren Gerichtetheit in eine Handvoll essenzieller Verkündungsabsichten aufteilen, die sich hier über die vorliegenden  Sprüche-Kategorien 1.-5. präsentieren.

Die Webseite ist so aufgebaut, dass zunächst der kategorisierte Thomastext eingesehen werden kann. Mit den fünf Sprüchekategorien folgen die Exegesen (= Textauslegungen, Erklärungen), indem sämtliche Sprüche einer erkennbaren Verkündungsabsicht nach Gruppen zusammengefasst besprochen werden. Die Stichwort-Exegese hebt die wichtigsten im Thomastext verwendeten Wortbegriffe Jesu heraus und erläutert sie. Aber auch noch im jeweiligen Textzusammenhang verborgene Überbegriffe werden mit herausgestellt und dargelegt. Darüber hinaus sind die wichtigsten im Rahmen der Exegesen verwendeten ontologischen Spezialbegriffe zu einem so genannten Einführungskurs in die Grundlagen dieses quasi fünften Evangeliums Christi verfasst worden. "INRI " behandelt zudem noch die bislang theologisch nicht auflösbar gewesene Frage der Allverantwortung und Allgerechtigkeit Gottes. Jesus Christus spiegelte mit seinem Schicksal des Todes am Kreuz diese göttliche Anforderung wider, und vollendete damit das väterliche Werk, was wiederum der Grund für seine Verherrlichung durch den Vater wurde.

Weil es nun sehr vielen Wahrheits- und Gottessuchern über das Thomasevangelium hinaus um die Hintergründe in Jesu Botschaft geht, ist hier mit dem Zentralfaktum eine solche Beschreibung vorgenommen worden. Bevor man sich aber mit dem Thomastext und allem weiteren beschäftigt, sollte man sich zuerst diesem Zentralfaktum zuwenden. Es zeigt, was der Kern von Jesu aufrüttelnder Mission war, welchen Thomas von allen Evangelisten am markantesten überliefert hat. Dieses allgemein leicht verständliche Zentralfaktum bietet zusammen mit INRI eine sehr gute weil einfache Vorbereitung auf die leider selbst für Fachleute streckenweise recht mühsam zu lesenden und vielleicht noch mühsamer zu verstehenden Ausführungen. Das aber liegt nun mal in der Natur der jeweiligen sehr speziellen, bis an die äußersten Grenzen gehen müssenden Thematik, und nicht am Verfasser.

 
                                                                                                                                   
 
 

 

   DER THOMASTEXT

 

 

 
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