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DAS   THOMASEVANGELIUM

SPRÜCHEKATEGORIE  4

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Wort zur Bewahrung

Was immer auch in dieser Welt des Zeitwandels - zu aller Vergänglichkeit und Tod - entsteht, das ist von daher grundsätzlich in seinem Bestand gefährdet, und muss im Rahmen seiner Selbsterhaltung gegen die allwirksamen zerstörerischen Einflüsse verteidigt werden. Das gilt für den, der das Selbst empfangen hat. Aber insbesondere gilt es ebenso für den mit seiner Vereinheitlichung zum Selbst des Universums Gewordenen. An seiner mit einer Neugeburt vergleichbaren final-kausalen Entstandenheit innerhalb der Zeitwelt werden deshalb die dort aktiven Wandlungs- und Vernichtungskräfte zum attackierenden Satan. Hiergegen muss das universale Selbst zu seiner Selbsterhaltung in einem alles Dasein abstoßenden, zeitweltlichen Gericht vorgehen. Sind Anfang und Ende des Aktes jeweils zu voller Wirkursächlichkeit rückgeschlossen worden, dann hat sich die vollzugsgemäße Zeitwelt erledigt, und bei Kehrseitigkeit wechselt die Seite auf  vollzogenheitsgemäß anfangs- und endlose Ewigkeitswelt.

 
 

 

 

007) Jesus: Selig ist der Löwe, den der Mensch isst. Dadurch wird der Löwe Mensch. Aber elend ist der Mensch, den der Löwe frisst. Dadurch wird der Mensch zum Löwen.  Bewahrung

070) Jesus: Was ihr in euch erzeugt, das wird euch, wenn ihr es habt, retten. Was ihr nicht in euch erzeugt, das wird euch - wenn ihr es nicht habt - umbringen.  Anforderung und Bewahrung

Hintergrund:

In der überzeitlichen Selbstschnittstelle der Zeitwelt muss wegen der Vereinheitlichung die Rückkoppelung der aufgehobenen Binarität durch Urscheidung zu Nichts und Sein erfolgen. Dabei hat auf den zeitlichen Ablauf das Nichts und auf den überzeitlichen Abschluss das Sein zu entfallen., womit sich der Kreis schließt.

Jesu Symbolik in (007, 070) deutet auf die durch Vereinheitlichung am Ende bewirkte überzeitliche Schnittstelle des Daseins hin. Dort gibt es selbstschnittpunktgemäß eine Aufhebung des weltgrundlegenden Unterschiedes - bzw. der Binarität - zu einer bei ungetrenntem Nichts und Sein erfolgenden Existenzbedrohung.

Das Ende bekommt seine Bestätigung erst durch die Setzung des Anfangs. = Solange der Anfang nicht gesetzt ist, bestehen einerseits Anfang und Ende zwar wegen Erreichung des Endes, während sie aber andererseits auch wieder wegen der noch fehlenden Rückkoppelung des Anfangs nicht bestehen. = Schwebe zwischen Nichts und Sein. Daraus ergibt sich nun ein Doppelszenario des gegenseitigen Verschlingens von Anfang und Ende ( Vergleichbares bekanntes Symbol: Die sich in den Schwanz beißende Schlange). 

In Jesu Symbolik steht der Löwe für die wilde unbeherrschte Natur, sowie gegenteilig dazu der Mensch für die Selbstbeherrschung und Moral. Weil hier gemäß Anfang und Ende eine wechselseitige Bedingung am Werk ist (= Der Anfang bedingt das Ende, sowie umgekehrt) besitzen auch beide Verschlingungspositionen Wirklichkeit. Um einerseits Selbstbeherrschung zu erlangen, müssen alle Widernisse in eine Form gezwungen werden, welche damit sozusagen aufgefressen worden sind. Und um andererseits Wildheit auszuleben, muss die Form wieder in einer quasi gewaltsamen Rückgängigmachung des Vorprozesses zerrissen und aufgefressen werden.

Wenn man das Szenario auf den Kreis des Seins überträgt, dann wird Adam einerseits als selbst-findungsloser (= nichts erzeugt haben) Anfänger durch seine noch ahnungslose Annahme des Nichtselbst (= gefressen von der in ihrer Befristetheit wesensgemäß Leichnam seienden Welt) zum verwerflichen Anfang. Andererseits wird er zugleich als das Selbst gewordener Beendiger (= etwas erzeugt haben) durch seine das Nichtselbst verwerfende Welt- und Selbstabstoßung (= den Welt-Leichnam gefressen haben, = die Urscheidung, = die unablaufbare Lebendigkeit dazubekommen, = die anfangs- und endlose Herrschaft!) zum verwerfenden Ende, womit sich der Zeitweltkreis nullpunktuell schließt (007, 070).

Hat sich dieser Kreis des Seins, oder eben auch Zeitweltkreis, mit der Rückgekoppeltheit seiner beiden polaren Enden als Ganzes erledigt (was rückkoppelungsgemäß eine Zweimaligkeit des identischen Laufs bedingt), dann muss bei Kehrseitigkeit die Umschaltung der einen Seite auf die andere erfolgen, das heißt von der abgelaufenen Zeitwelt auf die unablaufbar anfangs- und endlose Ewigkeitswelt.

 
 
 

 

010) Jesus: Ich habe Feuer auf die Erde geworfen, und siehe, ich hüte es, bis sie brennt.  Bewahrung

016) Jesus: Die Menschen meinen, dass ich gekommen bin, um Frieden auf die Erde zu bringen. Aber sie wissen nicht, dass ich gekommen bin, Streit auf die Erde zu bringen, Feuer, Schwert und Krieg. Denn es werden fünf sein in einem Hause. Drei werden gegen zwei sein, und zwei gegen drei, der Vater gegen den Sohn, und der Sohn gegen den Vater. Und jeder wird allein dastehen.  Bewahrung

071) Jesus: Ich werde dieses Haus zerstören, und niemand wird es wieder aufbauen können.  Bewahrung

068) Jesus: Selig ihr, die man hassen und verfolgen wird! Denn dort wo man euch verfolgt, ist kein Ort euch zu finden.  Bewahrung

069) Jesus: Selig sind, die in ihrem Herzen verfolgt werden. Denn sie sind es, die den Vater in Wahrheit erkannt haben. Selig ihr Hungrigen! Denn den Bauch dessen, der will, wird man füllen.  Bewahrung

Gemeinsamer Nenner:

Nach der die Binarität aufhebenden Vereinheitlichung wird als Gegenstück die Urscheidung zur Rückkoppelung und Wiederherstellung der Binarität erforderlich. Jene zu Nichts und Sein auftrennende Urscheidung ergibt ja als erstes die für das Nichts zum Nichtsein bestimmte Zeitwelt, und dann mit ihr zusammen als zweites die für das Sein zum Dasein bestimmte Ewigkeitswelt.

Mit Jesus tritt das personifizierte Urscheidungswort in die noch laufende Urscheidung ein. Da kann es niemals um Frieden und Wohlergehen der Leute gehen, welche ohne Selbst-Besitz einen Pakt mit ihrem Tod haben. Denn  schließlich ist die Zeitwelt das zum Nichtsein bestimmte Dasein. Die aus der Selbstschnittstelle heraus betriebene Urscheidung des Herrn ist nun das kosmische Feuer, von dem absolut alles erfasst ist. Denn aus ihm geht alles Sein hervor, auch wenn es zeitweltlich erst noch zum Nicht zu vergehen hat, bevor es ewigkeitsweltlich zum Sein bleiben kann. Wer die Urscheidung vollzieht, der ist sozusagen der Hüter mit dem Flammenschwert, sowie der Schürer des Feuers bis zu deren Ende (010, 016). Wer nun bei solcher Voraussetzung das universale Selbst in sich selbst finden will, der muss deswegen zuerst einmal gegen sich selbst vorgehen, sowie hierbei feurige Überwindungsarbeit leisten.

Ist die Urscheidung endgültig abgelaufen, so ist die kreisförmige Zeitwelt als das zu ewigem Nichtsein bestimmte Nichts untergegangen, und die im jetzt rückgekoppelt vollendeten Selbst gegebene Ewigkeitswelt als das Sein zu bleibendem Dasein aufgegangen (071).

Das, was durch Urscheidung und ihrer Selbstschnittstelle nullpunktuell feststeht (z.B.: Jes 41,4 / Mt 25,34), hat seine Verwirklichungsentsprechung im absolut alles verkörpernden Selbst. Von daher sind mit den Gegensätzen des anfangsgemäßen Nichts und endgemäßen Sein im Selbst, entsprechende personale Gegensätze urgegeben. 

Als zeitlich-satanisches Nichtsselbst und als überzeitlich-göttliches Selbst bilden sie systemisch notwendige Pole innerhalb des universalen Selbst. Ohne sie könnte es ansonsten keinen Handlungsrahmen geben. Einzig mit einer solchen im Selbst-Gegen-Stand sich ergebenden Selbstdynamik kann sich das Universum selbst ausorganisieren und beherrschen. Erst der Unterschied an sich, als die weltgrundlegende Binarität, ermöglicht ein seingemäßes Dasein. Die Physik nennt den systemischen Unterschied einen Symetriebruch. Naturgemäß wäre ohne einen Ur-Systembruch alles absolut gleichförmig und damit eben das Nichts. Bei einer Vereinheitlichung von allem ist der Symetriebruch bzw. der seinsnotwenige Unterschied lediglich durch einen absoluten Gewaltakt zu bewirken. Als die urknallende Urscheidung ist er hier schon mehrfach vorgestellt worden.

Kann man sich geistseelisch entleeren und dem universalen Selbst zuwenden, so tritt es über die Allspiegelung mit adäquatem Selbst-Erkennen und reflexem Selbst-Erkanntwordensein ein. Weil dies kehrseitengemäß in der hiesigen Zeitwelt nicht wirksam werden kann, wird man den zweitweltlich aggressiven Attacken ausgesetzt sein. Doch kann einem der Selbst-Besitz von nichts und niemandem mehr genommen werden, so dass man mit ihm zusammen unangreifbar auf der sicheren Seite des göttlichen Endes steht (068, 069).

 
 
 

 

011) Jesus: Dieser Himmel und der Himmel über ihm wird vergehen. Die Toten leben nicht, und die Lebenden sterben nicht. Indem ihr esst, was tot war, macht ihr daraus etwas, das lebt. Da ihr nun ins Licht geht – was wollt ihr tun? Obwohl ihr einer seid, wurdet ihr zwei; da ihr nun zwei seid – was wollt ihr tun?  Bewahrung

012) Jesu Schüler sprachen: Wir wissen, dass du uns verlässt. Doch wer führt uns dann? Jesus entgegnete: Wo ihr angekommen seid, da geht zu Jakobus dem Gerechten; für ihn sind Himmel und Erde gemacht.  Bewahrung

079) Aus der Menge pries eine Frau Jesus: Gesegnet der Schoß, der dich getragen, und die Brüste, die dich genährt haben! Er aber sprach: Gesegnet sind, die des Vaters Wort gehört und bewahrt haben in Wahrheit. Denn es kommen Tage, da preist ihr den Schoß glücklich, der nicht empfangen, und die Brüste, die keine Milch gegeben haben.  Bewahrung

Gemeinsamer Nenner:

Die Zeitwelt besitzt gemäß ihrer Anfang und Ende ineinsfallen lassenden Selbstschnittstelle einen überzeitlich lichten Nullpunkt. Doch erst bei voller Rückgekoppeltheit der beiden Enden durch das universale Selbst kann es kehrseitengemäß eine Umschaltung auf die andere Seite geben.

Bei vollzogenheitsgemäßer Umschaltung von der Zeitwelt auf die Ewigkeitswelt sind alle Toten der Zeit für das Nichts zum Nichtsein vergangen. Denn eine Auferstehung der Gestorbenen aus dem Grab heraus kann es ja bei einer zum Nichtsein bestimmten Zeitwelt nicht geben. Die jedoch in der Zeitwelt auf den überzeitlich erfolgenden Anklageanruf des Selbst positiv geantwortet haben (und dies ist bei der Verkörperung des Universums durch das Selbst das vollständige Dasein gemäß der Urscheidung zu Nichts und Sein, und damit die andere Kehrseite) erleben an ihrem Ort zu ihrer Zeit die Umschaltung auf die Ewigkeitswelt als die von Jesus verkündete zweite Auferstehung und Erlösung. 

Indem das Selbst eine Verkörperung des Universums ist, das mit seiner Urscheidung in Nichts und Sein zugleich seinen Zeitwelt-Leichnam quasi vertilgte, hat in der Person dieses Vertilgers am Ende ein identischer, aber nun umgekehrt als Ewigkeitswelt-Lebendiger gekennzeichneter kosmischer Herr überlebt (011).

Alles in der Zeitwelt Daseiende hat vergänglichkeitsgemäß seine begrenzte Dauer. Wer sich dort auf die Selbst-Suche begibt, der ist dem Ziel schon näher als er denkt (012, 079). Doch wer und was sich dem überzeitlich in die Zeitwelt hineinragenden Anklageanruf des Herrn verschlossen hat, kann schon mal getrost sein Testament machen (079). Für ihn gibt es die garantierte Reise in den Tod ohne Wiederkehr.

 
 
 

 

021) Maria sagte zu Jesus: Wem gleichen deine Jünger? Er sagte: Sie gleichen kleinen Kindern, die sich auf ein Feld gesetzt haben, das ihnen nicht gehört. Wenn aber die Eigentümer kommen und sagen: Verlasst unser Land, dann sind sie vor denen nackt, und müssen denen ihr Feld überlassen. Und ich sage euch, Wenn der Hausherr erfährt, dass sich ihm ein Dieb nähert, so wird er wachen und ihn zum Schutz seines Eigentums nicht in sein Hausreich eindringen lassen. Ihr aber wacht gegenüber der Welt. Gürtet euch um eure Lenden mit großer Kraft, damit die Räuber keinen Weg zu euch finden. Denn man wird die Frucht, die ihr erwartet, auf jeden Fall zu finden wissen. Mögen also unter euch verständige Menschen erstehen, die bei der Fruchtreife für die Ernte schnell mit der Sichel zur Hand sind. Wer Ohren hat zu hören, der höre.  Anforderung und Bewahrung

035) Jesus: Es ist nicht möglich, dass jemand in das Haus eines Starken eindringt, und es mit Gewalt an sich nimmt. Es sei denn, er bindet dessen Hände. Dann wird er das Haus ausräumen können.  Bewahrung

103) Jesus: Selig der Mensch, der weiß, wann in seinem Haus nachts die Diebe einbrechen werden! So kann er aufstehen, seine Diener sammeln und sich rüsten, ehe sie kommen.  Befähigung und Bewahrung

Gemeinsamer Nenner:

Es betrifft wieder die überzeitliche Selbstschnittstelle der Zeitwelt im durch Vereinheitlichung gewordenen Selbst. Die Vereinheitlichung bedeutet bekanntlich die Aufhebung des weltgrundlegenden Unterschieds. Das aber führt schnurstracks in das Nichts, und lässt hierbei den Selbst-Gewordenen zum Leichnam werden. Weil zugleich mit der endgemäßen Selbstschnittstelle die Zeitwelt abgelaufen ist, und  damit ebenfalls einen Leichnam darstellt, ist eine gemeinsame Ebene installiert, auf welcher das Selbst seinen Tod reflektiert bekommt. Der Anfang im Selbst kann das nicht erkennen, und erliegt sich selbst annehmend dem paradiesisch süßen Tod (= Sündenfall Adams!). Aber das Ende im väterlichen Selbst erkennt dank des Menschensohnes den Satan, und erhebt sich gegen den Tod (= Auferstehung des Herrn!). Was dann kommt, das ist die systemische Urscheidung zu Nicht und Sein, oder auch konkreter zu Leben und Tod.

Wer mit Jesus fusionierend in sich selbst das universale Selbst findet, der bekommt das über die ihn umgebende Außenwelt ganz sonderbar reflektiert. Er erhält hier eine Ahnung von der eigentümlichen Realität innerpersonaler Polarität, die wiederum ihren Grund in der Binarität des Daseins hat. Die Frucht aus dem Selbst-Besitz erfolgt  mit der Selbst-Hingabe an die Partnerin ohne Selbst-Besitz. Damit ist die Frucht bei ihrer Geburt bereits schon  vom Feind gefunden. Bekanntlich symbolisiert die Frucht den Schluss eines Wachstums- und Werdungszyklus, so dass in der Schnittstelle absolut alles in eins fällt. Doch ist dort umgekehrt gemäß systemischer Urscheidung (= die Ernte) alles in und zur Nullpunktualität entschieden.

Wer und was in der Zeitwelt am Ende keinen Selbst-Besitz vorweisen kann, der gehört zu der zum Nichtsein zu verwerfenden Zeitwelt-Leiche (021). Und so zeigt sich die selbst gewählte Selbst-Bezugslosigkeit als die dem Anfang gemäße Schwäche zum Tod (035). Doch mit dem in der Zeitwelt erreichten Selbst-Besitz hat man das Überleben beim Herrn gebucht, und steht nicht mehr auf der Kehrseite des anfangsgemäß toten Verlierers im innerpersonalen Duell des Universums mit sich selbst (103).

 
 
 

 

076) Jesus: Mit dem Reich des Vaters ist es wie bei einem Kaufmann, der mit Waren handelte und eine Perle fand. Der Kaufmann war klug. Er verkaufte die Waren und behielt nur die Perle. Sucht auch ihr nach solchem Schatz, welcher nicht vergeht und dort bleibt, wo keine hungrige Motte hinkommt, und den auch kein Wurm verdirbt!  Bewahrung

097) Jesus: Das Reich des Vaters gleicht einer Frau, die einen Krug voll mit Mehl trug. Während sie einen weiten Weg ging, brach der Henkel des Kruges ab. Im Krug entstand ein Loch, durch das auf dem Weg hinter ihr Mehl verloren ging. Die Frau merkte nichts und ahnte nichts Böses. Doch als sie ins Haus trat und den Krug hinstellte, fand sie ihn leer.  Anforderung und Bewahrung

098) Jesus: Mit dem Reich des Vaters ist es wie bei einem Mann, der einen Edlen umbringen wollte. Im eigenen Haus zog er das Schwert und durchstieß die Wand, um seine Kraft auszuprobieren. So brachte er den Edlen um.  Bewahrung

Gemeinsamer Nenner:

Das universale Selbst ist das verkündete ewige Reich der Himmel. Wer es in sich selbst entdeckt, und dabei mit ihm fusionierend zum eigenen Kern erhält, der konnte mit dem Selbst-Besitz die Ewigkeitswelt buchen.

Angesichts des zeitvergänglichkeitsgemäßen Todes ist die das ewige Leben verheißende Selbst-Findung das einzig Intelligente und Wertvolle im zeitweltlichen Dasein (076). Bei der deswegen klugerweise vorzunehmenden Selbst-Suche hat man konzentriert bei der Sache zu bleiben, um nicht abzuirren und dann leer auszugehen (097). Letztlich kommt aber zur eigenen Überraschung der Erfolg ganz unverhofft und unvermittelt (098).

 
 
 
 
 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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